China: Internetzensur gegen Amnesty International / Aktion für Shi Tao

Pressaussendung / Aktion
13. Jänner 2008


AI-Webseite erneut gesperrt

Die Website von Amnesty International www.amnesty.org wurde wieder einmal von den chinesischen Behörden gesperrt. BenutzerInnen aus China können nicht darauf zugreifen. Weitere Informationen siehe die Presseaussendung von AI siehe http://www.amnesty.org/en/for-media/press-releases/china-amnesty-international-website-blocked-again-20090112

Aktion für inhaftierten Journalisten Shi Tao

Die Internetzensur der chinesischen Behörden ist weitreichend. MenschenrechtsverteidigerInnen (z. B. der Internetbloggerin Zeng Jinyan, Ehefrau von Hu Jia) wird regelmäßig der Zugang zum Internet verwehrt.

Im Zusammenhang mit der Internetzensur in China möchten wir das Schicksal des Journalisten Shi Tao verwiesen, für den sich die AI-Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen dauerhaft einsetzt.

Shi Tao wurde 2005 zu zehn Jahren Haft verurteilt, weil er über seinen Yahoo-Acoount ein Mail in die USA geschickt hatte. Darin hatte er über ein Kommunique berichtet, mit der eine Zeitung vom Propagandaministerium angewiesen wurde, wie sie zum Jahrestag der Niederschlagung der Demokratiebewegung berichten musste.

Yahoo gab den chinesischen Behörden Daten zum Account bekannt und half ihnen, den Journalisten auszuforschen.

Helfen Sie mit.

Appellieren Sie vor dem Hintergrund des aktuellen Vorfalls der Internetzensur in China an die chinesischen Behörden, den Gewissensgefangenen Shi Tao freizulassen.

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