China / Hongkong: HausarbeiterInnen ausgebeutet

Aktion von Amnesty Hongkong


Danke für Ihre Unterstützung.
Die Petition wurde geschlossen. Es wurden über 100.000 Unterschriften aus der ganzen Welt geleistet und den Behörden in Hongkong übergeben.

Aktion zum Nachlesen


Frauen aus Indonesien, die als Hausarbeiterinnen nach Hongkong kommen, werden von skrupellosen Agenturen und Arbeitgeber_innen ausgebeutet.

Falsche Versprechungen

Sie werden über Arbeit und Lohn belogen, müssen gesetzlich verbotene Gebühren leisten und werden unter dem Mindestlohn bezahlt. Der Pass wird ihnen abgenommen.

Rechtslos ausgeliefert

Durch die gesetzliche Verpflichtung, bei den Arbeitgeber_innen zu wohnen, können Misshandlungen verheimlicht werden. Die Arbeiterinnen wissen oft nicht, wo sie hingehen sollen. Ohne Pass, mit hohen Schulden und aus Angst vor dem Arbeitsplatzverlust bleiben sie in der schlimmen Arbeitssituation.

Hongkongs Gesetze regeln, dass Hausarbeiterinnen ausreisen müssen, wenn sie nach Verlust des Arbeitsplatzes nicht binnen zwei Wochen eine neue Arbeit finden. Hausarbeiterinnen, die vor dem Arbeitgeber flüchten, kehren daher in ihr Heimatland zurück, statt die ausständigen Löhne einzufordern oder die Misshandlungen vor Gericht zu bringen.

Behörden sind untätig

Die Regierung kennt die Situation seit Jahren, weigert sich aber trotz Aufforderung von lokalen Aktivist_innen, Gerwerkschaften, UNO und ILO, etwas dagegen zu tun.

Amnesty-Forderung

Amnesty International fordert die Regierung auf, die Ausbeutung von Hausarbeiterinnen zu beenden:

Helfen Sie mit.

Appellieren Sie an die Regierung von Hongkong.

Online-Appell unter: www.amnesty.org.hk/web/index.php/migrantrightsnow/?lang=en


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