IBFG: Jährliche Übersicht über die Verletzungen von Gewerkschaftsrechten 2005

Ein düsterer Katalog von Menschenrechtsverletzungen an GewerkschafterInnen


Der Internationale Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) publizierte im Oktober 2005 seinen Jahresbericht zu Gewerkschaftsrechtsverletzungen im Jahr 2004 in 136 Ländern auf allen Kontinenten.

Trauriges Fazit: Es kann (lebens-)gefährlich sein, gewerkschaftlichen Aktivitäten nachzugehen. 2004 wurden deswegen 145 GewerkschafterInnen weltweit umgebracht. Der Bericht dokumentiert über 700 gewalttätige Übergriffe auf GewerkschafterInnen und zirka 500 Morddrohungen.

"Führend" ist dabei Kolumbien mit 99 Ermordungen und Hunderten Todesdrohungen. Äußerst besorgniserregend ist weiters die Situation in China, wo das Regime mit brutaler Repression auf jeden Versuch, freie Gewerkschaften zu gründen, reagiert.

Die "Jährliche Übersicht über die Verletzungen von Gewerkschaftsrechten 2005" des IBFG ist auf Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch verfügbar.

Nähere Informationen unter http://www.icftu.org/survey/


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