Iran: Kampagne für Gleichberechtigung

10. Dezember 2008


Für ein Ende der Diskriminierung von Frauen


Ronak Safarzadeh (links), Hana Abdi (rechts)
Campaign for Equality

Frauen werden im Iran rechtlich massiv diskriminiert - in der Familie, im Beruf, vor Gericht, im politischen Leben. Die Diskriminierung zieht sich durch alle Lebensbereiche. Seit dem Jahr 2006 betreiben FrauenrechtsaktivistInnen eine Kampagne mit dem Ziel, eine Million Unterschriften für das Ende der diskriminierenden Gesetzgebung gegen Frauen zu sammeln.

Die iranischen Frauen, die sich für diese Kampagne engagieren, sind Opfer von Schikanen und Repression. Die Frauen treffen sich meist privat zu Hause für Workshops, da sie keine öffentlichen Veranstaltungen abhalten dürfen. Die Website der Kampagne wird von den Behörden regelmäßig gesperrt. Aktivistinnen der Kampagne wurden daran gehindert, ins Ausland zu reisen.

Dutzende Frauenrechtsaktivistinnen wurden seit 2006 verhaftet und wegen Vergehen im Zusammenhang mit der Verletzung der Sicherheit angeklagt. Zurzeit befinden sich zwei Mitglieder der "Kampagne für Gleichberechtigung" in Haft: Ronak Safarzadeh und Hana Abdi sind als Gewissensgefangene im Gefängnis, lediglich weil sie sich für die Kampagne und für die Rechte der kurdischen Minderheit eingesetzt haben.

Helfen Sie mit.

Appellieren Sie an die Behörden und fordern Sie ein Ende der Schikanen und Verhaftungen gegen die Aktivistinnen der "Kampagne für Gleichberechtigung".

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