Japan: Okunishi Masaru kann jederzeit hingerichtet werden

Aktion zum Welttag gegen die Todesstrafe

10. Oktober 2009
Diese Aktion läuft jedenfalls bis Ende 2009

Seit 38 Jahren in der Todeszelle

Der 83-jährige Okunishi Masuru schwebt in Gefahr, jederzeit hingerichtet zu werden.

Ihm wird zur Last gelegt, im Jahre 1961 mehreren Menschen vergifteten Wein verabreicht zu werden. Fünf Menschen (darunter seine Ehe­frau und ihre Liebhaberin) starben. Sein Geständnis wurde unter Folter erzwungen; Okunishi Masuru zog es später wieder zurück. Im ersten Verfahren wurde er aus Mangel an Beweisen freigesprochen, ein höheres Gericht hob aber diesen Spruch auf und verurteilte ihn zum Tode.

Okunishi Masuru bemüht sich seit Jahren, ein neues Verfahren zu erreichen. Er hat bisher 48 Jahre im Gefängnis verbracht, davon 38 Jahre in der Todeszelle.

Helfen Sie mit.

Amnesty International appelliert an die japanischen Behörden, dass Okunishi Masuru nicht hingerichtet und dass ein Revisionsverfahren eingeleitet wird.

Musterbriefe zum Runterladen


zurück