Kenia: BewohnerInnen der Siedlung "Deep Sea" - Opfer von Zwangsräumungen

27. Dezember 2008


Zwangsräumungen in Wellblechsiedlung

Die "Deep Sea"-Siedlung am Rande von Nairobi ist in den letzten vierzig Jahren auf 7.000 EinwohnerInnen angewachsen. Die BewohnerInnen, die ihre Häuser aus Altmetall, Alttextilien und Plastik zusammengezimmert haben, sind mit Zwangsräumungen konfrontiert.

Nach kenianischem Recht erwerben Menschen nach zwölf Jahren das Recht, das Land, auf dem sie wohnen, ihr Eigentum zu nennen. Allerdings kaufte eine private Firma das Gelände der "Deep Sea"-Siedlung. 2005 führte eine private Sicherheitsfirma mit Unterstützung der Polizei des Nächtens Zwangsräumungen bei über hundert Menschen durch und zerstörte mit Bulldozern ihre Behausungen.

Neuere Entwicklungen: Trotz eines Urteils des Obersten Gerichtshofs, der die Zwangsräumungen für illegal erklärte, wurden diese in den letzten Jahren fortgesetzt. SprecherInnen der Siedlung, die dagegen auftraten, werden von den Behörden schikaniert; einige erlebten, wie ihre Häuser angezündet wurden.

Werden Sie aktiv.

Appellieren Sie an die kenianischen Behörden und fordern Sie ein Ende der gewaltsamen Zwangsräumungen.

Musterbrief zum Runterladen.

Senden Sie Solidaritätsgrüße

Senden Sie Grüße auf Suaheli, Englisch oder Deutsch an die BewohnerInnen der "Deep Sea"-Siedlung (Post geht an kirchliches Gesundheits- und Schulzentrum)

Consolata Shrine
PO Box 14930-00800
Nairobi
Kenya

Textvorschlag

Dear residents of the Deep Sea settlement,
We stand by you in your difficulties and we wish you strength.


zurück