Mexiko: Gefährlicher Einsatz für MigrantInnen

AI-Index: World Cup 2010 Action
Der 20. Juni ist der Internationale Flüchtlingstag
Gültigkeit: Sie können an dieser Aktion bis 11. Juli 2010 teilnehmen.


Pater Alejandro Solalinde, Koordinator des Katholisch-Pastoralen Hilfszentrums für MigrantInnen im südwestlichen Mexiko, setzt sich für MigrantInnen ein. Der Priester eröffnete 2007 in Ciudad Ixtepec (Bundesstaat Oaxaca) eine Zuflucht für MigrantInnen. In der ersten Nacht fanden über 400 MigrantInnen dort Zuflucht. Seither ist der Zustrom an Menschen nicht abgerissen.

Lebensgefährliche Reise

Tausende MigrantenInnen aus Lateinamerika reisen jährlich durch Mexiko, in der Hoffnung, die Grenze zu den USA zu überqueren. Diese Reise gilt als eine der gefährlichsten der Welt. Tausende Menschen werden geschlagen, entführt, vergewaltigt und ermordet. TäterInnen sind in den meisten Fällen kriminelle Banden, aber die Behörden auf lokaler, regionaler und Bundesebene sind häufig Komplizen. Wegen ihres rechtslosen Status sind MigrantInnen Menschenrechtsverletzungen schutzlos ausgeliefert.

Auf der Seite der MigrantInnen

Pater Alejandro Solalinde setzte sich einmal selbst der lebensgefährlichen Reise durch Mexiko in den Zügen der MigrantInnen aus, um am eigenen Leib zu erfahren, was die MigrantInnen durchmachen.

Auf den Einsatz Pater Alejandro Solalindes reagieren BewohnerInnen vor Ort, kriminelle Banden und lokale BeamtInnen mit Schikanen und Repression. Der Menschenrechtsverteidiger hat mehrmals Todesdrohungen erhalten.

WM 2010 Aktion

Pater Alejandro Solalinde ist einer der elf MenschenrechtsverteidigerInnen des Stand Up Teams of Amnesty International, das sich anlässlich der WM 2010 für Gerechtigkeit, Würde und Gleichberechtigung für alle einsetzt.

Informationen zur Aktionen und des weiteren Menschenrechtsverteidigers des Stand Up United Teams:

Helfen Sie mit.

Appellieren Sie an die Behörden in Mexiko, den MigrantInnen "ohne Papier" Schutz zu gewähren.

Musterbrief zum Runterladen


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