Mexiko: Tödlicher Kampf gegen ein Bergbauunternehmen

UA-320/2012
AMR 41/070/2012
25. Oktober 2012

Gültigkeit: Sie können an dieser Aktion bis 16. Dezember 2012 teilnehmen.


Ein führender Umweltaktivist und seine Frau wurden im nördlichen mexikanischen Bundesstaat Chihuahua getötet. Der Mord an den beiden folgte nach einer Reihe von Morddrohungen. Es besteht Sorge um die Sicherheit weiterer Familienangehöriger und führender Mitglieder der Organisation der beiden Mordopfer.

Erschossen wegen des Einsatzes für Recht auf Wasser

Die Leichen von Ismael Solorio Urrutia und seiner Frau Manuela Solis Contreras wurden mit Schusswunden aufgefunden.

Ismael Solorio Urrutia und seine Frau waren Mitglieder der Kleinbauernbewegung "El Barzón" in Chihuahua, einem Bundesstaat, der von Wassermangel bedroht ist. Ismael Solorio Urrutia hatte sich für das Recht auf Wasser eingesetzt.

Ein aktuelles Anliegen von "El Barzón" war es, die Errichtung eines Bergbauunternehmens auf dem Gelände des gemeinschaftlich geleiteten Bauernhofs Benito Juárez in Buenaventura im Bundesstaat Chihuahua zu verhindern.

Untätigkeit der Behörden trotz Morddrohungen

Ismael Solorio Urrutia und weitere Mitglieder von "El Barzón" hatten zahlreiche Drohungen erhalten. Am 13. Oktober 2012 wurden Ismael Solorio Urrutia und sein Sohn tätlich angegriffen - der Täter schien mit dem Bergbauunternehmen in Verbindung zu stehen. Daraufhin beantragten die Mitglieder von "El Barzon" bei der Behörde Schutz, doch dieses Ansuchen wurde abgelehnt.

Helfen Sie mit.

Amnesty International fordert die Aufklärung des Mordes und Schutz für die AktivistInnen.

Musterbriefe zum Runterladen: englisch, deutsch


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