Nigeria: Die vergessene Ölpest. Clean Up the Niger Delta



Seit 2009 engagiert sich Amnesty International in einer Kampagne gegen die Umweltverschmutzung und die schweren Menschenrechtsverletzungen im Nigerdelta (siehe auch die Aktion vom 29.3.2010).

Amnesty-Kampagne

Amnesty International fordert von den im Nigerdelta agierenden Ölfirmen eine umfassende Säuberung des verschmutzten Gebietes und von der nigerianischen Regierung eine strengere Regulierung der Ölindustrie. Im Frühjahr 2012 forderte Amnesty International in der Kampagne "Shell: Own up - pay up - clean up!" den Ölkonzern Shell auf, eine Milliarde US-Dollar zu leisten - als Startkapital für die Reinigung des Nigerdeltas.

Beispiel: Bodo-Gemeinde

2008 kam es zu zwei größeren Ölaustritten in Bodo, welche durch Mängel an einer Ölleitung verursacht waren. Wochenlang strömten Tausende Tonnen Öl aus den Lecks einer maroden Pipeline. Der zuständige Ölkonzern Shell unternahm nichts, um den Ölaustritt zu stoppen. Diese Ölkatastrophe - eine weitere von vielen im Nigerdelta - nimmt den Menschen die Lebensgrundlage.

Infoblatt zum Download

Zum Weiterlesen

Erfolge

Der ECOWAS-Gerichtshof (ECOWAS = Economic Community of West African States = Wirtschaftsunion der westafrikanischen Staaten) fordert Nigeria auf, die Ölfirmen wegen der Umweltverschmutzung strafrechtlich zu belangen. Siehe Erfolge.

Helfen Sie mit.

Nichtsdestotrotz - und gerade deshalb - darf der Druck auf die nigerianische Regierung nicht aufhören.

Appellieren Sie an die Behörden und fordern Sie eine strengere Regulierung der Ölindustrie.

Musterbriefe englisch, deutsch


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