Rumänien: Unbekannt verzogen - Stoppt Zwangsräumungen in Rumänien


Am 17.12.2010 wurden 76 Familien aus der Coastei-Straße in Cluj Napoca nach Neu Pata Rat vertrieben, wo sie unter unwürdigen Bedingungen untergebracht wurden. Grund: Beschwerden von Angestellten der nahegelegenen öffentlichen Bibliothek und aus dem Büro eines internationalen Unternehmens in der Nähe. Die meisten Vertriebenen hatten Mietverträge bis 2009. Verträge wurden zwar nicht verlängert, aber es gab Zusagen, dass die Mieter in ihren Häusern bleiben könnten. Miete wurde bezahlt.

Kann diese Aktion etwas verändern?

Ja! Durch konstantes Aufrechterhalten des internationalen Drucks und durch die Arbeit nationaler NGOs. Außerdem ist seit Sommer 2012 ein neuer Bürgermeister im Amt, der ein konstruktiver Ansprechpartner für die Roma-Gemeinde ist.

Ziel dieser Aktion ist es, dass die Wohnsituation der aus der Coastei-Straße abgesiedelten Roma verbessert wird und dass Zwangsräumungen in Rumänien beendet werden oder, wenn es unvermeidlich ist, im Rahmen internationaler Standards und unter Wahrung der Menschenrechte und Menschenwürde durchgeführt werden.

Um dieses Ziel zu erreichen brauchen wir eine große Beteiligung und es gibt folgende Möglichkeiten sich zu engagieren:

Helfen Sie mit.

Weitere Informationen

Unter http://www2.amnesty.org.uk/blogs/womens-action-network-blog/forced-evictions-we-are-asking-right-and-justice-be-done ist ein blog über die Erlebnisse der Romni Elena Greta. Sie gehört zu jener Roma-Gemeinde in Cluj-Napoca, die im Dezember 2010 aus der Stadt an den Rand einer Kläranlage zwangsvertrieben wurde. Sie sprach über ihre Eindrucke bei einem Meeting der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa in Warschau.

Unter http://www.osce.org/odihr/95145 gibt es einen Bericht von AI bei diesem Meeting über die Arbeit von AI zum Recht auf Wohnen und Zwangsvertreibungen und die Auswirkungen auf Roma-Frauen.


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