Südafrika: Zugang zu Gesundheitsversorgung für HIV-infizierte Frauen in ländlichen Regionen

21. März 2009


Hohe AIDS-Rate

Über fünf Millionen SüdafrikanerInnen sind HIV-positiv das sind 10 % der Bevölkerung, wobei in einzelnen Landesteilen noch höhere Anteile zu verzeichnen sind. 55 Prozent der HIV-Infizierten sind Frauen. Das Risiko, sich mit dem HI-Virus anzustecken, ist für Frauen unter 25 Jahren drei bis vier Mal so hoch wie für Männer derselben Altersgruppe.

Häusliche Gewalt

Dies geht Hand in Hand mit weit verbreiteter häuslicher Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Angesichts sexueller Übergriffe im privaten Umfeld können sich Frauen kaum vor einer HIV-Infektion schützen.

Opfer von Vergewaltigungen und häuslicher Gewalt können die erforderliche medizinische Versorgung einschließlich einer prophylaktischen HIV-Behandlung nicht in Anspruch nehmen, weil in ihrer Region keine adäquaten Gesundheitseinrichtungen vorhanden sind. Die nächst gelegene Klinik ist zu weit entfernt und mit unerschwinglichen Fahrtkosten für die Frauen verbunden. Es besteht ein dringender Bedarf an zusätzlichen Gesundheitszentren in ländlichen Gebieten.

Helfen Sie mit.

Appellieren Sie an die Behörden und fordern Sie ein ausreichendes Angebot an adäquat ausgestatteten Kliniken und Gesundheitszentren auch in ländlichen Regionen.

Schicken Sie die Musterbriefe ab.


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