Aktuelle Aktion

Weltweit werden Menschen wegen ihres Engagements für die Menschenrechte verfolgt, schikaniert, gefoltert und getötet. Wir treten gegen diese Menschenrechtsverletzungen auf.

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Vereinigte Arabische Emirate: Freiheit für Ahmed Mansoor

Ahmed Mansoor, ein bekannter Menschenrechtsverteidiger und Blogger, wurde im März 2017 von Sicherheitskräften festgenommen und befindet sich seither in Isolationshaft. Er hat keinen Kontakt zu seiner Familie oder einem Anwalt. Amnesty International fordert seine sofortige und bedingungslose Freilassung. [mehr...]
(05.06.2017)

Wie kann man helfen? Lade die Musterbriefe herunter, ergänze oben Deinen Namen und Deine Adresse, drucke die Briefe aus und schicke sie unterzeichnet an die zuständigen Behörden.

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Das Netzwerk Arbeit, Wirtschaft und soziale Rechte beschäftigt sich mit folgenden Themen:

Arbeit: Wir setzen uns für Menschen ein, die wegen ihrer Arbeit für Arbeits- und Menschenrechte verfolgt und schikaniert werden (z.B. Kolumbien, Griechenland)
Wirtschaft: Wir fordern soziale Verantwortung von Unternehmen (z.B. Nigerdelta, Indien/Bhopal)
Soziale Rechte: Wir setzen uns für soziale Rechte ein: Menschen sollen in Würde Leben können: Dazu gehört das Recht auf Wohnen, Gesundheit und eine gute Schulbildung (z.B. Zwangsräumungen in Rumänien)

Dich interessieren diese Themen und Du möchtest mehr machen als nur Briefe zu schreiben? Dann lies hier weiter.

 

weitere Aktionen und News

Madagaskar: Investigativer Journalist vom Krankenbett weg verhaftet

Am 5. Mai 2017 wurde der madagassische Journalist Fernand Cello verhaftet. Der Journalist hatte soeben eine Klinik verlassen, wo er wegen Angina behandelt worden war. Obwohl er immer noch krank war, wurde ihm nach der Verhaftung nur eingeschränkt Zugang zu ärztlicher Versorgung gewährt. [mehr...]
(21.05.2017)

Vietnam: Behörden versuchen mit Gewalt, Klagen gegen Chemie-Unternehmen zu verhindern

Etwa 700 Frauen, Männer und Kinder wurden von der vietnamesischen Polizei angegriffen, als sie auf dem Weg nach Song Ngoc waren, um dort Beschwerde gegen das taiwanesische Chemieunternehmen Formosa Plastics einzureichen und Schadensersatzforderungen in einer Gesamthöhe von umgerechnet 18.8 Millionen Euro geltend zu machen. Der Konzern Formosa Plastics, der in der Provinz Hà Tinh gelegen ist, übernimmt die volle Verantwortung für die Umweltkatastrophe im April 2016, von der Hundertausende Menschen betroffen sind. [mehr...]
(05.03.2017)

Argentinien: Menschenrechtsverteidigerin in Haft

Milagro Sala, ehrenamtliche Sprecherin der Organisation Tupac Amaru, befindet sich seit dem 16. Januar 2016 willkürlich in Haft. Die argentinische Regierung muss sie umgehend freilassen, wie es die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen in einer Entscheidung vom 27. Oktober angeordnet hat. [mehr...]
(19.11.2016)

Türkei: Drastisches Vorgehen gegen türkische Medien

Neun Journalisten und Vorstandsmitglieder der oppositionellen türkischen Tageszeitung Cumhuriyet sind am 4. November in Untersuchungshaft genommen worden. Mindestens 112 Journalist*innen und Medienschaffende befinden sich seit dem Putschversuch am 15. Juli und der Verhängung des Ausnahmezustands am 21. Juli in Untersuchungshaft. Insgesamt 169 Medienbetriebe sind im selben Zeitraum per Regierungserlass geschlossen worden. [mehr...]
(12.11.2016)

Oman: Journalisten von Haft bedroht

Ibrahim al-Maamari, der Chefredakteur der Tageszeitung Azamn, und Youssef al-Haj, der stellvertretende Chefredakteur von Azamn, wurden am 10. Oktober 2016 aus der Haft entlassen, nachdem das Berufungsgericht von Maskat die Kautionssumme reduziert hatte. Die nächste Anhörung in ihrem Gerichtsverfahren ist auf den 7. November festgesetzt worden. [mehr...]
(05.11.2016)

Vietnam: Bloggerin festgenommen

Nguyễn Ngọc Như Quỳnh wurde am 10. Oktober in ihrer Heimatstadt Nha Trang in der Provinz Khánh Hòa in der Region Nam Trung Bộ festgenommen. Zum Zeitpunkt ihrer Festnahme begleitete Nguyễn Ngọc Như Quỳnh die Mutter eines Aktivisten, die ihren Sohn in einem örtlichen Gefängnis besuchen wollte. [mehr...]
(29.10.2016)

Kolumbien: Gefährlicher Einsatz gegen internationale Bergbauunternehmen

Am 28. April 2016 erhielt Francia Márquez, Sprecherin der afro-kolumbianischen Gemeinde La Toma im kolumbianischen Verwaltungsbezirk Suárez eine Morddrohung per SMS. Unterschrieben war es mit dem Akronym für „kriminelle Banden“. Dies steht für paramilitärische Gruppen, die nach wie vor häufig mit den Sicherheitskräften zusammenarbeiten. In der Kurznachricht wurden zudem zwei weitere Sprecher*innen von La Toma bedroht. [mehr...]
(17.05.2016)

Europa: Humanitäre Flüchtlingskrise

Tausende Flüchtlinge, Asylsuchende und Migrant*innen sitzen derzeit in Griechenland fest. Unter extrem schlechten Bedingungen. Aufgrund der willkürlichen und diskriminierenden Schließung von Grenzübergängen entlang der Westbalkanroute haben sie keinen Zugang zu dem Schutz, den sie dringend benötigen. Da nach wie vor Menschen in Griechenland ankommen, befürchtet Amnesty International eine weitere Verschlimmerung der humanitären Lage, falls die EU-Mitgliedstaaten nicht umgehend die in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge aufnehmen. [mehr...]
(08.03.2016)

China: Arbeitsrechtsaktivist*innen in Gefahr

Im Jänner 2016 wurden die Festnahmen von vier Arbeitsrechtsaktivist*innen, die sich seit Dezember 2015 in Haft befinden, durch einen offiziellen Haftbefehl bestätigt. [mehr...]
(04.02.2016)

Erfolg: Griechenland: Flüchtlinge erhielten Zugang zu Transitlager

Der Druck aus dem Ausland zeigte innerhalb kurzer Zeit Wirkung. Am 26. Jänner 2016 berichtete Amnesty International, dass die griechischen Behörden willkürlich Flüchtlingen den Zugang zu einem großen Transitlager an der Grenze zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien verwehrten und rief zu einer Appellaktion auf. [mehr...]
(31.01.2016, 04.02.2016)

Erfolg: Marokko: Journalist Hicham Mansouri wurde freigelassen

Der Journalist Hicham Mansouri und seine Mitangeklagte wurden nach zehn Monaten Haft freigelassen. Hicham Monsouri könnte aber erst wegen anderer Anklagen zu fünf Jahren Haft verurteilt werden. Vielen Dank allen, die sich an dieser Urgent Action beteiligt haben. [mehr...]
(03.09.2015, 23.1.2016)

Myanmar: Gewerkschafter und Arbeitsrechtsaktivisten in Haft

Zwei führende Gewerkschaftsmitglieder wurden zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, weil sie Arbeiter*innen unterstützt haben. Zwei weitere Aktivisten, die sich für Arbeitsrechte einsetzen, stehen gegenwärtig vor Gericht, weil sie streikende Arbeiter*innen in der Textilindustrie in Myanmar über ihre Rechte informiert haben. Amnesty betrachtet die vier Männer als gewaltlose politische Gefangene und fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung. [mehr...]
(13.10.2015)

Erfolge

Griechenland: Flüchtlinge erhielten Zugang zu Transitlager

Der Druck aus dem Ausland zeigte innerhalb kurzer Zeit Wirkung. Am 26. Jänner 2016 berichtete Amnesty International, dass die griechischen Behörden willkürlich Flüchtlingen den Zugang zu einem großen Transitlager an der Grenze zwischen Griechenland und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien verwehrten und rief zu einer Appellaktion auf. [mehr...]
(31.01.2016, 04.02.2016)

Marokko: Journalist Hicham Mansouri wurde freigelassen

Der Journalist Hicham Mansouri und seine Mitangeklagte wurden nach zehn Monaten Haft freigelassen. Hicham Monsouri könnte aber erst wegen anderer Anklagen zu fünf Jahren Haft verurteilt werden. Vielen Dank allen, die sich an dieser Urgent Action beteiligt haben. [mehr...]
(03.09.2015, 23.1.2016)

Tunesien: Gewerkschafterin und Filmregisseurin ist frei

Die tunesische Filmregisseurin und Gewerkschafterin Ines Ben Othman wurde am 16. Januar freigelassen. Sie war am 7. Jänner 2015 wegen Beamtenbeleidigung zu zwei Monaten Haft verurteilt worden. [mehr...]
(25.01.2015)

Nigeria: Shell muss nach Gerichtsverfahren Millionenentschädigung zahlen

Sechs Jahre, nachdem Schäden an zwei Pipelines die Lebensgrundlage von tausenden Menschen in der Region Bodo in Nigeria zerstörten, wurde Shell durch verschiedene rechtliche Verfahren in Großbritannien dazu gebracht, einer außergerichtlichen Einigung zuzustimmen und den Betroffenen eine Entschädigung von umgerechnet 70 Millionen Euro zu zahlen. [mehr...]
(17.01.2015)

China: Dhondup Wangchen ist frei!

Am 5. Juni 2014 wurde Dhondup Wangchen nach Ablauf seiner Gefängnisstrafe freigelassen. [mehr...]
(07.07.2014)

Weitere Erfolge befinden sich im [Erfolgs-Archiv].