Swasiland: Verhaftungswelle gegen AktivistInnen, MenschenrechtsverteidigerInnen und GewerkschafterInnen

UA 155/2010
AFR 55/002/2010
12. Juli 2010

Die Aktion läuft bis 31. Juli 2010.


Politische AktivistInnen, MenschenrechtsverteidigerInnen und GewerkschafterInnen drohen eingeschüchtert, misshandelt und verhaftet zu werden. Die Behörden wenden die drakonische Anti-Terror-Gesetzgebung an, um eine Serie von Bombenanschlägen zu untersuchen, und gehen dabei auch gegen MenschenrechtsaktivistInnen vor.

Verhaftungen, Hausdurchsuchungen, Einschüchterungen

Seit Ende Juni 2010 wurden über ein Dutzend politische Aktivistinnen eingeschüchtert, bedroht oder verhaftet. Mehrere AktivistInnen wurden während der Verhöre von Angehörigen der Polizei misshandelt und gefoltert.

Wohnungen und Büros der AktivistInnen wurden durchsucht, Dokumente und andere Unterlagen mitgenommen. Die MenschenrechtsverteidigerInnen werden laufend von Sicherheitskräften verfolgt und beschattet.

Amnesty International nennt die Namen der betroffenen Personen nicht, um sie nicht einem noch höherem Risiko auszusetzen. Unter den Betroffenen befinden sich bekannte MenschenrechtsverteidigerInnen und GewerkschafterInnen.

Helfen Sie mit.

Appellieren Sie an die Behörden und fordern Sie die Einhaltung der Menschenrechtsstandards.

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