Tunesien: Menschenrechtsverteidigerin Radhia Nasraoui erhielt Menschenrechtspreis / "Klappe auf"-Kurzfilm



Die Preisträger Gamal Eid (Mitte links) und Radhia Nasraoui (Mitte rechts). Der abwesende Preisträger Mazen Darwish wurde von seiner Mitarbeiterin Yara Bader (links) vertreten. Rechts im Bild: Stifter Roland Berger. (Quelle: dpa)

Der deutsche Bundespräsident Wulff verlieh am 21. November 2011 den mit einer Million Euro dotierten Roland Berger-Preis für Menschenwürde an drei maßgebliche VorkämpferInnen des arabischen Frühlings: an die bekannten AnwältInnen Radhia Nasraoui (Tunesien) und Gamal Eid (Ägypten) sowie den Journalisten Mazen Darwish (Syrien). Alle PreisträgerInnen wurden für ihren Einsatz gegen Folter und für die Durchsetzung der Menschenrechte in ihren Staaten geehrt. Nähere Informationen und Foto unter: http://www.rolandbergerstiftung.org/i

Radhia Nasraoui ist auch eine Propagonistin des Kurzfilmvideos, das von der Amnesty-Arbeitsgruppe für verfolgte GewerkschafterInnen und dem Netzwerk Frauenrechte zum Thema "Frauen im Aufbruch, Frauen im Widerstand" im Rahmen des Kooperationsprojekts "Klappe Auf" von acht (Frauen-)Organisationen und dieStandard anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen entstanden ist. Die Videos sind ab 25. November unter diestandard.at zu sehen, jenes mit Radha Nasraou ab 5. Dezember 2011.


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