USA: Gewerkschaftsfeindliche Gesetzgebung

News
17. März 2011


Amnesty International appelliert an einige US-Bundesstaaten, die Gesetzesänderungen planen, mit denen die Rechte von ArbeitnehmerInnen drastisch eingeschränkt werden sollen.

Die US-Bundesstaaten Colorado, Indiana, Iowa, Michigan, New Mexico, Ohio, Oklahoma und Tennessee haben Gesetzesvorlagen ins Parlament gebracht, mit denen das Recht auf Tarifverhandlungen stark eingeschränkt wird. Am 3. März 2011 wurde in Winsconsin ein Gesetz verabschiedet, mit dem die Tarifautonomie für Angestellte des öffentlichen Dienstes de facto abgeschafft wurde.

Laut GewerkschaftsaktivistInnen bestehen in 37 US-Bundestaaten hunderte gewerkschaftsfeindliche Gesetze (z.B. Einschränkung der Vereinigungsfreiheit, Deckelung von Mindestlöhnen, Einschränkungen im Streikrecht).

Ähnliche Maßnahmen, die im Kongress gerade diskutiert werden, würden die Bundesbeamtinnen und Bundesbeamten betreffen.

Zur Erklärung von Amnesty International (im englischen Original):
http://www.amnesty.org/en/news-and-updates/warning-us-states-plan-severely-restrict-workers-rights-2011-03-17


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