Simbabwe: Menschenrechtspreis von AI Deutschland geht an WOZA-Frauen

07. Dezember 2008


Am 16. November 2008 wurden die WOZA-Frauen im Berliner Ensemble mit dem diesjährigen Menschenrechtspreis von AI Deutschland ausgezeichnet. Nähere Informationen zur Veranstaltung siehe: http://www.amnesty.de/05-amnesty-menschenrechtspreis

Beinahe hätten die Frauen nicht ausreisen können. Jenni Williams und Magodonga Mahlangu, führende WOZA-Mitglieder, waren mit weiteren WOZA-Frauen am 16. Oktober 2008 verhaftet und erst nach drei Wochen freigelassen worden.

Beharrlicher friedlicher Einsatz

Die Mitglieder der Frauenrechtsorganisation WOZA (Women of Zimbabwe Arise) treten mit friedlichen Protesten gegen die Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen sowie der Menschenrechte in Simbabwe auf. Als Reaktion darauf werden die WOZA-Frauen verhaftet und in überfüllten Zellen stunden- bzw. tagelang ohne Anklage festgehalten.

Helfen Sie mit.

Nehmen Sie die Preisverleihung zum Anlass und appellieren Sie an die Behörden in Simbabwe: Fordern Sie ein Ende der Einschüchterung der Aktivistinnen.

Musterbrief zum Runterladen

Schreiben Sie Grußbotschaften

Senden Sie Solidaritätsgrüße auf Englisch, Shona, Ndebele oder Deutsch an die Familien der WOZA-Frauen:

Families of WOZA activists
c/o WOZA
PO Box FM701
Bulawayo
Zimbabwe

Die WOZA-Frauen, die nach eigenen Angaben viel Kraft aus den Solidaritätsschreiben schöpfen, haben AI gebeten, dieses Jahr die Grüße ihren Familien zukommen zu lassen. Gemeinsam mit den WOZA-Mitgliedern leiden ihre Angehörigen mit: in Sorge um diese, wenn WOZA-Frauen in Haft sind, und zugleich selbst Opfer von staatlicher Einschüchterung auf Grund ihres Angehörigenstatus.

Textvorschlag

Englisch:
Dear family members of a WOZA activist,
wishing you strength as your family member bravely carries out this important human rights work.


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